Ich glaube nicht an Astrologie, es funktioniert.
Albert Einstein

Die Astrologie als Methode zur Lebensberatung nutzen.

In der Astrologie geht es darum, dass wir immer mehr das werden, was wir aus tiefstem Herzen bereits sind. Jenseits davon, wie wir glauben, sein zu müssen, oder wie andere es von uns erwarten. Im Prinzip geht es darum, sich selbst anzunehmen, sich treu zu sein, zu dem zu stehen, was man in sich findet, mehr Selbstliebe zu entwickeln.

Die Astrologie gibt Auskunft über die angeborenen Wesensmerkmale eines Menschen und die in diesem Potenzial angelegten Möglichkeiten und Chancen. Die Astrologie arbeitet mit astronomischen Messbildern und Symbolen, die für Astrologinnen und Astrologen die „kosmischen Buchstaben“ sind, die es zu lesen bzw. zu interpretieren gilt.

Die Astrologie ist neutral.
Und astrologische Beratung auch.

Die Astrologie selbst ist völlig neutral. Sie bewertet nichts und niemanden. Das Geburtshoroskop ist eine quasi mathematische Berechnung der Konstellationen, unter denen Sie geboren sind. Ihr Horoskop zeigt Ihnen Ihre Anlagen, Stärken, Talente, Bedürfnisse – sprich: Ihr Potenzial – und es zeigt Ihnen die Möglichkeiten, die darin stecken. Es zeigt das „Wie“ – das ist Ihre Art, sich auszudrücken und Dinge anzugehen. Und es zeigt das „Wo“ – das sind die Bereiche, die in Ihrem Leben eine Rolle spielen. Mit anderen Worten: Ihr Horoskop zeigt Ihnen, zu was Sie fähig sind. Das Wissen darum ist wie eine Quelle, aus der Sie schöpfen können.

Astrologie & Psychologie.

Die Astrologie ist eine der ältesten Wissenschaften des Menschen. Sie ist ca. 6.000 Jahre alt. Ihre Hoch-Zeit hatte sie ca. 1450 bis 1650, wurde an Universitäten gelehrt und war gesellschaftlich hoch geschätzt. Das Schicksal des Einzelnen und der Gesellschaft stand sozusagen in den Sternen. Mit der Zeit der Aufklärung um 1650 ging man zunehmend davon aus, dass vor allem der Verstand zähle. Der Mensch galt nun als rationales Wesen, das sein Schicksal selbst bestimmt. In etwa zeitgleich – Mitte des 17. Jahrhunderts – erlebten die Naturwissenschaften ihren Durchbruch. Und Astrologie war unwissenschaftlich, sie galt als nicht mehr zeitgemäß. Nach 1700 kam die päpstliche Ablehnung der Astrologie hinzu, verbunden mit kirchlichen Glaubenssätzen und Verboten. Menschliches Schicksal stand nicht in den Sternen und hatte auch nichts mit dem Verstand zu tun, es war gottgegeben. Die Astrologie galt als Aberglaube. Um 1800 war die Astrologie so gut wie vergessen.

Erst im 20. Jahrhundert fand die Astrologie neue Anerkennung, jetzt verbunden mit den Mitte des Jahrhunderts aufkommenden psychologischen Erkenntnissen. Fortan wurden astrologische Messungen nicht mehr als „Schicksal“ eines Menschen oder als „Aberglaube“ betrachtet, sondern als ein Hinweis auf individuelle Wesensmerkmale und Möglichkeiten, die der Mensch für sich nutzen kann. Der Mensch als Individuum war geboren.

Psychologische Astrologie.

Psychologische Astrologie, wie ich sie anwende, erfasst den Menschen als Ganzes, eingebunden in seine Biographie und in Wechselwirkung mit seiner Umwelt. Während man früher astrologische Erkenntnisse und die Konstellation der Gestirne für Schicksal hielt, wissen wir heute sehr viel mehr über individuelle und psychologische Zusammenhänge und Wirkungen. Die Astrologie misst im persönlichen Horoskop die Wesensmerkmale, Anlagen, Talente, Fähigkeiten und Bedürfnisse eines Menschen. Die Psychologie bettet diese ein in die persönliche Biographie, in die individuelle Persönlichkeitsentwicklung, in Zeitgeschichte und Zeitgeist. Denn alles bedingt sich gegenseitig, alles spielt eine Rolle, wenn wir die Dinge zuordnen und verstehen wollen. Kein Mensch ist eine Insel.